Euer Vorstand

  • Marian Zielinski      1. Vorsitzender
  • Philipp Schneider   2. Vorsitzender
  • Marc Laufkötter      1. Kassenwart
  • Sascha Papewalis  2. Kassenwart
  • Jens Schepers         Sportwart
  • Cedric Siebert         Jugendwart
  • Sören Bauer            Jugendwart
  • Heinz Garden         Seniorenwart
  • Roswitha Hampel  Hauswart
  • Rebekka Peller       Schriftwart

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Beiträge 

- folgt -

Aufnahmeantrag 

- folgt - 

Die Geschichte des TK am Mattlerbusch

Auch ohne Zeitzeugen der Vereinsgründung zu sein, blicken wir mit Stolz auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Das ist eine lange Zeit, in der sich viel ereignet hat.

Alles begann damit, dass sich tennisbegeisterte Hamborner und gleichgesinnte „Zugereiste“ zusammenfanden, um am 08.04.1907 einen Verein zu gründen, den „ Marxloher Tennisclub“.

25 Gründungsmitglieder zählte der neue Verein, der für seine Einplatzanlage auf einem Grundstück des Hofes Schulte-Marxloh die Pachtgebühr von 200 Mark aufbringen musste.

Ein Jahr später wurde bereits das erste Turnier ausgetragen. Die Damen trugen damals helle Röcke, die stets bis zu den Knöcheln reichten und Blusen mit Stehkragen. Dazu große, verzierte Hüte, die auch beim Spielen nur selten abgesetzt wurden. Die Sportbekleidung der Herren bestand aus einem weißen Hemd zu einer ebenfalls weißen Woll- oder Flanellhose.

1910 genehmigte die Stadt Hamborn den Bau eines kleinen Häuschens als Regenschutz und zur Aufbewahrung der Geräte. Die Baukosten betrugen 500 Mark.

Leider reißen die Aufzeichnungen 1913 ab. Erst 1921, drei Jahre nach dem 1. Weltkrieg, werden sie fortgeführt. In diesem Jahr erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister unter dem neuen Namen „Hamborner Tennisklub e.V.“

Aufgrund der ständig anwachsenden Mitgliederzahl wurde die Einplatzanlage bald zu klein, so dass an auf umliegende Plätze ausweichen musste.

Zunächst auf den Platz des Thyssen-Casinos in Bruckhausen, später, etwa ab 1924, wurde der Tennisplatz des Sportvereins Union Hamborn im Wechsel mitbenutzt. Aber auf Dauer war das keine Lösung und so griff man zu, als sich 1925/26 die Gelegenheit bot, ein Grundstück am Mattlerbusch zu pachten, auch gegen die Bedenken vieler Mitglieder, die die Lage als „ viel zu weit draußen“ erachteten.

1927 wurden auf dem neuen Gelände zunächst zwei Tennisplätze errichtet und der Spielbetrieb aufgenommen. Bis 1933 kamen dann noch zwei weitere Plätze hinzu, so dass nun auf vier Plätzen gespielt werden konnte. Die damals hergerichteten Plätze sind die Plätze 1 – 4, auf denen wir heute noch spielen.

Das erste Clubhaus, das hier errichtet wurde, war eine Art „Einraum-Hütte“, die dazu bestimmt war, Gerätschaften wie Netze, Bälle und Kreidetonnen zu deponieren. Zur Spielerunterkunft taugte sie noch nicht. Zu diesem Zweck wurde die Hütte nach und nach vergrößert, so dass mit der Zeit außer einem Gemeinschaftsraum mit kleiner Terrasse auch Damen- und Herrenumkleideräume, kalte Duschen und Toiletten entstanden. Bewirtschaftet war dieses Clubhaus noch nicht. Außer Mineralwasser, das es damals hier schon gab, brachte man sich alles Notwendige von zu Hause mit.

Zu dieser Zeit gehörte der Verein bereits dem Niederrheinischen Tennisverband an. Freundschaftsturniere wurden ausgetragen z.B. gegen Oberhausen, Sterkrade, Emmerich, Wesel, Meiderich oder Bocholt. Die Anreise zu Turnieren außerhalb erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kaum jemand besaß ein Auto.

Die nächste größere Veränderung stand 1940 an, als unser Club mit dem Tennisverein von Grün-Weiß-Holten, einem finanzkräftigen Verein, fusionierte. Der Zusammenschluss war im Sinne beider Vereine, denn die Holtener, überwiegend Angehörigen der Ruhrchemie, hatten das Geld und unser Verein die Plätze. Der Holtener Verein hatte seine verloren, weil das Gelände für neue Werksanlagen benötigt wurde.

Trotz des Ausbruchs des 2. Weltkrieges konnte noch bis zum Sommer 1941 gespielt werden. Ab 1942 musste der Spielbetrieb dann eingestellt werden. Nach Kriegsende war die Anlage völlig verfallen, das Clubhaus teilweise zerstört, alles noch Verwertbare gestohlen. Zum Wiederaufbau fehlten die Mittel. Erst im Winter 1949/50 fand man sich zur Wiedergründung zusammen und gab dem Club seinen heutigen Namen: Tennisklub am Mattlerbusch e.V. Dank der zahlreichen Spenden Freiwilliger und der kräftigen Unterstützung der Ruhrchemie konnten zwei Plätze soweit hergerichtet werden, dass im Frühjahr 1950 der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Im folgenden Jahr wurden die Plätze 3 und 4 instand gesetzt und nach den Plänen unseres damaligen zweiten Vorsitzenden ein massives Clubhaus gebaut, das im September 1951 seiner Bestimmung übergeben wurde.

Zur Errichtung von zwei zusätzlichen Plätzen wurde nach zähen Verhandlungen weiteres Gelände von der Stadt Duisburg gepachtet. Dank der Spenden einiger Mitglieder und der Unterstützung der August-Thyssen-Hütte, zu der unser damaliger 1. Vorsitzende gute Verbindungen hatte, konnte ab 1954 auf sechs Plätzen gespielt werden.

Wegen der ansteigenden Zahl der Mitglieder wurde bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1964 beschlossen, das Clubhaus zu erweitern. Nach schwierigen Verhandlungen mit Stadt und Land wegen der Zurverfügungstellung von Mitteln, wurden im Winter 1965/66 die Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt. Die Mehrkosten konnten durch Spenden gedeckt werden.

In den Jahren 1969/70 wurde erstmalig darüber nachgedacht, eine Tennishalle zu bauen. Der Plan musste aber zurückgestellt werden, weil die Kosten nach den Ermittlungen des Bauausschusses weit höher als geplant waren.

Erst im März 1972 wurde die Errichtung der Halle beschlossen, die anschließend gebaut und in Betrieb genommen wurde.

Nach Bewilligung entsprechender Mittel wurde 1974 ein siebter Tennisplatz gebaut und die Plätze fünf und sechs generalüberholt.

Etwa zur gleichen Zeit kam der Wunsch auf, das Clubhaus umzubauen. Aber auch dieses Projekt musste aus finanziellen Gründen erst einmal zurückgestellt werden. Erst im Januar 1978 konnten die Arbeiten beginnen, die daraus bestanden, das vorhandene Clubhaus teilweise abzureißen und einen Neubau zu errichten. Im Januar 1980 konnte dann schließlich das neue Clubhaus, zur Freude aller Mitglieder, die während der Bauphase erhebliche Behinderungen in Kauf genommen hatten, in seiner jetzigen Form seiner Bestimmung übergeben werden.

Eine weitere Instandsetzung der Plätze stand Mitte der 80er Jahre an, als die Plätze drei und vier saniert werden mussten. Außerdem griff der Verein in den Jahren zwischen 1992 und 1995 noch einmal tief in die Tasche und ließ die Terrasse überdachen und die Fläche rund um das Clubhaus neu pflastern. Außerdem wurde der Fahnenmast aufgestellt und die Mitgliedskarten, und damit ein neues Anmeldesystem für die Platzbenutzung, eingeführt.

1989 galt es noch einmal, eine große Hürde zu überwinden. Der Pachtvertrag mit der Stadt Duisburg war abgelaufen. Neuer Besitzer des Areals war aber inzwischen, was beim TKM niemand wusste, der Revierpark geworden .Die Parkverwaltung war allerdings nur zu einer zehnjährigen Vertragsverlängerung, versehen mit etlichen Einschränkungen, bereit. Nach zweijährigen zähen Verhandlung und unter Einschaltung von Stadt, Land und Bund wurde das Gelände des Vereins letztendlich wieder der Stadt Duisburg übertragen, die dann mit uns erneut einen Vertrag über dreißig Jahre abschloss.

Zahlreiche weitere Sanierungen, die keinen Aufschub duldeten, mussten in den letzten zehn Jahren durchgeführt werden, um die Substanz der Anlage zu erhalten.

Auch in sportlicher Hinsicht waren die 100 Vereinsjahre eine bewegte Zeit.

Während sich in den ersten Vereinsjahren die Aktivitäten auf zahlreiche Freundschaftsturniere, die oft einen feucht-fröhlichen Ausklang fanden, beschränkten, nahm seit Ende der 50er Jahre die erste Herrenmannschaft an der Medenrunde teil und konnte sich viele Jahre in der A-Klasse behaupten. Allein in den Jahren zwischen 1958 und 1963 haben sich Spieler unseres Clubs insgesamt neun Stadtmeistertitel errungen. Auch für unsere Jugendabteilung stand eine erfolgreiche Phase bevor. Sie tauchte in den 70er Jahren immer wieder auf den vorderen Tabellenplätzen auf und erkämpfte sich in dieser Zeit 33 Stadt- und 14 Bezirksmeisterschaften. Zu erwähnen wäre noch die damalige 1.Herrenmannschaft, die in der ersten Hälfte der 80er Jahre zweimal den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte.

Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre war dann auch unser Verein von der Abwanderung talentierter Jugendlicher betroffen, die ihre Chance nutzten, trotz der Förderung seitens des TKM und privater finanzieller Unterstützung, in anderen Vereinen in einer höheren Klasse zu spielen. In der folgenden Zeit, etwa 1989 bis 1999 konnten noch einmal zahlreiche Meisterschaften auf Stadt-und Bezirksebene erkämpft werden.

Derzeit spielen zwei Mannschaften unseres Vereins in der Bezirksliga.

Was vor 100 Jahren mit 25 Mitgliedern begann, war 1957,zum 50. Jubiläum, bereits auf 220 Mitglieder gewachsen. Schon damals spielten 96 Jugendliche im Verein. Trotz allgemein rückläufiger Tendenz, einige Vereine haben ihre Tennisabteilungen bereits geschlossen, verzeichnet unser Verein eine ständig wachsende Mitgliederzahl. Zur Zeit bietet er 392 Mitgliedern eine sportliche Heimat. Die  Anzahl der Jugendlichen, es sind im Moment 90 zeugt davon, dass die Jugendarbeit allen Vorständen des TKM zu allen Zeiten stets besonders am Herzen lag.

Bei dem einen oder anderen älteren Vereinsmitglied werden beim Lesen dieser Chronik vielleicht Erinnerungen geweckt. Den jüngeren Lesern wird möglicherweise klar, dass dieses Erbe es wert ist, erhalten zu werden.

Trotz aller Bemühungen erhebt diese Chronik keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bestimmt wäre  die eine oder andere, den Autoren nicht bekannte, Begebenheit noch erwähnenswert gewesen. Auch wurde auf Namen bewusst verzichtet, denn es waren im Laufe des Jahrhunderts zu viele Mitglieder und Freunde des TKM, die den Verein in irgendeiner Form unterstützt haben, um sie alle namentlich zu erwähnen.


Satzung 

Satzung
 des „ Tennisklubs am Mattlerbusch e.V., Duisburg-Hamborn“
§ 1 Name, Sitz, Zweck des Vereins
 Der Tennisklub am Mattlerbusch e. V. mit Sitz in
 47169 Duisburg, Mattlerstr. 30, verfolgt ausschließlich
 und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
 Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“
der Abgabenordnung.
 Zweck des Vereins ist die Förderung des Tennissports.
 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere
 durch Errichtung von Sportanlagen, Förderung
 sportlicher Übungen und Leistungen.
 Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Tätigkeit
 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in
 erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 § 3 Mittelverwendung
 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen
 Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
 keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 § 4 Begünstigungen
 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem
 Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
 hohe Vergütungen begünstigt werden.
 § 5 Auflösung oder Aufhebung des Vereins
 Über die Auflösung des Vereins beschließt
 die Mitgliederversammlung gemäß § 41 BGB mit
 einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen
 Stimmen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder
 bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
 Vermögen des Vereins dem Deutschen Roten
 Kreuz zu, das es unmittelbar und ausschließlich für
 gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke
 zu verwenden hat.
 § 6 Farben des Vereins
 Der Verein hat die Farben Grün-Weiß.
 § 7 Mitglieder
 Ehrenmitglieder
 Aktive Mitglieder
 Passive Mitglieder.
§ 8 Erwerb der Mitgliedschaft
 (1) Die Ehrenmitgliedschaft kann demjenigen
 verliehen werden, der sich hervorragende Verdienste
 um den Klub erworben hat. Für die Ernennung
 zum Ehrenmitglied ist Einstimmigkeit der Hauptversammlung
 erforderlich.
 Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen
 Mitglieder; sie sind jedoch von den Beitragsleistungen
 befreit.
 (2) Aktive Mitglieder haben nach Vollendung des
 18. Lebensjahres gleiches Stimmrecht in den
 Hauptversammlungen. Eine Übertragung des
 Stimmrechts ist nicht zulässig. .Sie können Anträge
 stellen und in den Vorstand gewählt werden.
 (3) Als jugendliche Mitglieder gelten diejenigen,
 die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
 (4) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand
 zu richten. Er hat Name, Alter und Beruf des
 Antragstellers zu enthalten. Minderjährige bedürfen
 der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
 (5) Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den
 Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch
 besteht nicht.
(6) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand
 durch Beschluss. Die Entscheidung ist dem Antragsteller
 mitzuteilen; sie bedarf keiner Begründung.
 (7) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.
 § 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder
 Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen
 des Vereins zu unterstützen sowie die Beschlüsse
 und Anordnungen der Vereinsorgane zu
 befolgen.
 Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen
 des Vereins zu nutzen und an den Veranstaltungen
 teilzunehmen.
 § 10 Beendigung der Mitgliedschaft
 (1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung,
 Ausschluss oder Streichung der Mitgliedschaft.
 (2) Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich
 zu erklären. Der Austritt ist unter Einbehaltung
 der Kündigungsfrist von drei Monaten zu jedem
 Kalenderjahresende zulässig. Zur Einhaltung der
 Frist ist der rechtzeitige Zugang der Austrittserklärung
 an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.
 (3) Analog ist bei der Umwandlung von aktiver zu
 passiver Mitgliedschaft zu verfahren.
(4) Der Vorstand ist befugt, im Einzelfall das Ausscheiden
 oder die Umwandlung zu jedem anderen
 Zeitpunkt zuzulassen. Bei der Beurteilung der
 Gründe sind enge Maßstäbe anzulegen.
 (5) Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei
 wichtigem Grund zulässig. Über den Ausschluss
 entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung
 mit einer Mehrheit von drei Vierteln
 der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand hat
 seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied
 mindestens zwei Wochen vor der Versammlung
 schriftlich mitzuteilen. Eine schriftlich eingehende
 Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den
 Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen.
 Der Ausschluss des Mitgliedes ist mit der Beschlussfassung
 wirksam. Der Ausschluss soll dem
 Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht
 anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich
 bekannt gemacht werden.
(6) Die Streichung der Mitgliedschaft kann erfolgen,
 wenn das Mitglied länger als sechs Monate
 mit der Beitragszahlung ohne Angaben von triftigen
 Gründen in Rückstand gerät und den rückständigen
 Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung
 nicht innerhalb von sechs Monaten von der Absendung
 der Mahnung an voll entrichtet. Die Mahnung
 muss mit eingeschriebenem Brief erfolgen. In der
 Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung
 der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung
 ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar
 zurückkommt. Die Streichung erfolgt durch
 den Beschluss des Vorstandes mit zwei Drittel
 Mehrheit, der dem Mitglied nicht bekannt gemacht
 wird.
 (7) Durch die Beendigung der Mitgliedschaft werden
 etwaige Verpflichtungen des ausscheidenden
 Mitgliedes, die dem Verein gegenüber bis zum
 Ausscheiden begründet worden sind, nicht berührt.
 § 11 Mitgliedsbeiträge
– Aufnahmegebühr
– Jahresbeiträge
– Umlagen
– Gemeinschaftsarbeitsstunden.
 (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet,
 ob und in welcher Höhe eine Aufnahmegebühr
 zu erheben ist.
 (2) Sie setzt die Höhe der Jahresbeiträge, die Art
 und den Zeitpunkt der Zahlung fest.
 Die Jahresbeiträge sind im voraus zu entrichten.
 (3) Sie entscheidet über Umlagen.
 (4) Sie entscheidet über Gemeinschaftsarbeitsstunden
 und die ersatzweise Bezahlung.
 (5) In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand
 die Aufnahmegebühr und den Jahresbeitrag stunden
 oder ganz oder teilweise erlassen.
 (6) Die Mitglieder sind verpflichtet, außerordentliche
 Beiträge zu leisten, sofern dies zur Bewältigung
 besonderer durch den Vereinszweck gedeckter Vorhaben
 erforderlich ist und die Mitgliederversammlung
 einen solchen Beitrag beschlossen hat.
§ 12 Organe des Vereins
 Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
 § 13 Der Vorstand
 (1) Der Vorstand besteht aus dem engeren und dem
 erweiterten Vorstand.
 Dem engeren Vorstand gehören an:
– der erste Vorsitzende
– der zweite Vorsitzende
– der Kassenwart
 (2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich
 in allen Vereinsangelegenheiten durch 2 Mitglieder
 des engeren Vorstandes, darunter der Vorsitzende
 oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.
 Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB und
 ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Duisburg
 einzutragen.
 (3) Der erweiterte Vorstand besteht mindestens aus:
 Sportwart
 Schriftwart
 Jugendwart
 Hauswart
 Platzwart
 Seniorenwart
Der erweiterte Vorstand ist nicht Vorstand im Sinne
 des § 26 BGB.
 (4) Die Mitgliederversammlung ist befugt, bei Bedarf
 weitere Vorstandsmitglieder für besondere
 Aufgaben zu berufen. Soweit nach den Bestimmungen
 dieser Satzung der Vorstand eine Entscheidung
 zu treffen hat, ist dafür der Gesamtvorstand zuständig.
 (5) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung
 in öffentlicher Abstimmung gewählt. Eine geheime
 Abstimmung hat zu erfolgen, wenn 10 Mitglieder
 der ordentlichen Mitgliederversammlung
 dieses verlangen.
 (6) Wiederwahl ist möglich. Die Amtsdauer beträgt
 zwei Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im
 Amt.
(7) Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet mit
 seinem Ausscheiden aus dem Verein. Scheidet ein
 Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, wählt
 der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der
 Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes.
 (8) Verschiedene Vorstandsämter sollen nicht in einer
 Person vereinigt werden.
 (9) Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit
 Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt,
 dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und
 zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke
 oder grundstücksgleiche Rechte sowie zur Aufnahme
 eines Kredites von mehr als Euro 7.669,38 ( in
 Worten: (siebentausendsechshundertneunundsechzig
 38/100) die Zustimmung der Mitgliederversammlung
 erforderlich ist.

(10) Der Vorstand leitet die inneren und äußeren
 Vereinsangelegenheiten. Die Geschäftsverteilung
 erfolgt in der ersten nach der Mitgliederversammlung,
 in der der Vorstand gewählt wird, einberufenen
 Vorstandssitzung.
 (11) Der Vorstand tritt bei Bedarf zusammen. Eine
 Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn ein Vorstandsmitglied
 das verlangt.
 (12) Der erste Vorsitzende lädt zur Vorstandssitzung
 ein und führt den Vorsitz, bei seiner Verhinderung
 der zweite Vorsitzende. Die Vorstandssitzung
 ist beschlussfähig bei einer Anwesenheit von
 mindestens 5 Mitgliedern. Sie entscheidet, sofern in
 dieser Satzung nichts anderes bestimmt wird, mit
 einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet
 die Stimme des die Versammlung leitenden
 ersten oder zweiten Vorsitzenden. Die Abstimmungen
 in der Vorstandssitzung sind offen.
§ 14 Mitgliederversammlungen
– Ordentliche Mitgliederversammlung
– Außerordentliche Mitgliederversammlung.
 (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in
 den ersten beiden Kalendermonaten eines Jahres
 einberufen werden.
 (2) Sie muss einberufen werden, wenn ein Viertel
 aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der
 Gründe dies verlangt.
 (3) Der Vorstand hat der vorstehend unter (1) zu
 berufenen Versammlung einen Jahresbericht und
 eine Jahresrechnung vorzulegen. Die Versammlung
 hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss
 zu fassen.
 (4) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand
 schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei
 Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit der
 Absendung der Einladung.
 (5) Die Einberufung der Versammlung muss den
 Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen.
 (6) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche
 vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim
 Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten
 nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt
 werden. Der Versammlungsleiter hat sodann
 zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend
 zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung
 der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung
 gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung
 mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
 Stimmen.
(7) Die Mitgliederversammlung beschließt
 insbesondere über :
— die Genehmigung der Jahresrechnung
— die Entlastung des Vorstandes
— Wahl des Vorstandes
— Wahl der beiden Kassenprüfer
— Satzungsänderungen mit drei Viertel Mehrheit
 der abgegebenen Stimmen
— Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der Art
 seiner Zahlung
— Anträge des Vorstands und der Mitglieder
— Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein
— Aufnahmegebühren und deren Höhe
— Umlagen
— Gemeinschaftsarbeitsstunden
 (8) Die außerordentliche Mitgliederversammlung
 soll nur in besonderen Fällen einberufen werden.
 Erfolgt sie nicht auf Antrag des Vorstandes, müssen
 mindestens 10 % der Mitglieder die Einberufung einer
 außerordentlichen Mitgliederversammlung unter
 Angabe der Gründe, welche die Einberufung
 rechtfertigen, beim Vorstand beantragen.
 (9) Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung
 ist beschlussfähig.
 (10) Die Versammlungen werden vom ersten oder
 bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden
 geleitet.
§ 15 Abstimmungen/ Mehrheiten
 (1) Die Abstimmungen in den Mitgliederversammlungen
 sind offen. Auf Verlangen von 10 Mitgliedern
 haben die Abstimmungen geheim zu erfolgen.
 Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt
 ist, entscheiden die Mitgliederversammlungen mit
 einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
 § 16 Protokoll
 Über den Gang der Versammlungen ist ein Protokoll
 anzufertigen, das die Anträge und Beschlüsse
 zu enthalten hat und allen Vereinsmitgliedern zugänglich
 gemacht werden muss. Das Protokoll ist
 vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen.
 § 17 Haftung des Klubs
 Den Gläubigern des Klubs haftet für ihre Forderungen
 nur das Klubvermögen.